AluminiumoxidkeramikSie werden üblicherweise anhand ihres Aluminiumoxidgehalts in verschiedene Qualitäten eingeteilt, darunter gängige Typen wie 90er, 95er, 97er und 99er Aluminiumoxidkeramik sowie hochreine, transparente Aluminiumoxidkeramik. Produkte mit unterschiedlichem Aluminiumoxidgehalt unterscheiden sich erheblich in ihren Anwendungsbereichen.AluminiumoxidkeramikKeramiken mit einem Aluminiumoxidgehalt von ca. 95 % werden hauptsächlich für allgemeine Strukturbauteile und Isolierteile verwendet; hochtonerdehaltige Keramiken mit einem Aluminiumoxidgehalt von über 99 % eignen sich für anspruchsvolle Anwendungsbereiche wie Elektronikgehäuse und Mikrowellenfenster; und hochreine Aluminiumoxidkeramik (mit einem Aluminiumoxidgehalt von ≥ 99,99 %) dient als wichtiger Rohstoff für Hightech-Produkte wie Saphir-Einkristalle und Lithiumbatterie-Separatorbeschichtungen.
Unter diesen Methoden titriert die EDTA-komplexometrische Titration gemäß der Norm GB/T 6609 Aluminiumionen durch Komplexierungsreaktionen. Sie eignet sich für die genaue Prüfung hochreiner Aluminiumionen.AluminiumoxidkeramikDurch die Verwendung von Proben können Störungen durch Verunreinigungen effektiv vermieden und eine hohe Testgenauigkeit erzielt werden.
Die Röntgenfluoreszenzspektrometrie (RFA) hat sich aufgrund ihrer Schnelligkeit und zerstörungsfreien Natur als bevorzugte Methode für die Chargenanalyse etabliert. Sie ermöglicht die schnelle und zerstörungsfreie Analyse des Gehalts an Aluminiumoxid und Verunreinigungen mit einer Nachweisgrenze von bis zu 0,01 %.
Die optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) zeichnet sich durch hohe Empfindlichkeit aus und ist in der Lage, Spurenkomponenten in Proben nachzuweisen. Sie eignet sich zur Prüfung von Elektronikbauteilen.Aluminiumoxidkeramikmit strengen Anforderungen an den Verunreinigungsgehalt, die eine genaue Analyse im ppb-Bereich ermöglichen.
Neben Prüfungen mit professionellen Instrumenten kann eine vorläufige Differenzierung des Aluminiumoxidgehalts auch durch den Vergleich nationaler Normen und die Korrelation von Leistungsparametern erfolgen. Gemäß nationalen Normen wie GB/T 5593-1985 und GB/T 14619-2013,AluminiumoxidkeramikLegierungen mit unterschiedlichem Aluminiumoxidgehalt weisen deutliche Unterschiede in ihren physikalischen Eigenschaften auf, darunter Schüttdichte, Biegefestigkeit und scheinbare Porosität:
99 Aluminiumoxidkeramik erfordert eine Schüttdichte von mehr als 3,70 g/cm³, eine Biegefestigkeit von mindestens 300 MPa und eine scheinbare Porosität von unter 1%.
99,5% transparente Aluminiumoxidkeramik weist eine höhere Schüttdichte (über 3,75 g/cm³) und eine niedrigere Dielektrizitätskonstante auf, wodurch sie sich für High-End-Anwendungen wie beispielsweise Substrate für integrierte Schaltungen eignet.
Im Gegensatz dazu weist poröse Aluminiumoxidkeramik bei relativ niedrigem Aluminiumoxidgehalt eine scheinbare Porosität von bis zu 15–30 % auf und wird hauptsächlich in der Filtration, als Katalysatorträger und in anderen Bereichen eingesetzt.
Branchenexperten warnen davor, dass einige Unternehmen auf dem Markt den Aluminiumoxidgehalt ihrer Produkte falsch deklarieren, was allein durch eine Sichtprüfung schwer festzustellen ist. Eine umfassende Beurteilung erfordert die Kombination von professionellen Tests und Standardvergleichen.
Hersteller sollten ein solides Qualitätskontrollsystem etablieren und standardisierte Prüfmethoden für die Produktprüfung vor Auslieferung anwenden. Käufer sollten die Prüfungen durch unabhängige, CMA- und CNAS-akkreditierte Labore durchführen lassen, um Produktfehler aufgrund nicht konformer Inhaltsstoffe zu vermeiden.


