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Wie hoch ist die Wärmeleitfähigkeit von Aluminiumoxidkeramik? Wie lässt sie sich messen?

2022-05-30


In den letzten Jahren hat die rasante Entwicklung und Modernisierung der Elektronik-, der neuen Energie-, der Halbleiter- und der High-End-Geräteindustrie dazu geführt, dassAluminiumoxidkeramikAls zentrale Isolier- und Wärmeableitungsmaterialien haben sie aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften in der Industrie große Beachtung gefunden. Die Wärmeleitfähigkeit bestimmt direkt die Wärmeableitungseffizienz und die Langzeitstabilität von Bauteilen und dient als wichtiger Indikator für die Materialauswahl, Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle. Diese Arbeit erläutert systematisch den Bereich der Wärmeleitfähigkeit vonAluminiumoxidkeramik, seine Einflussfaktoren und die nationalen Standardprüfmethoden.


I. Typischer Bereich der Wärmeleitfähigkeit von Aluminiumoxidkeramik


Die Wärmeleitfähigkeit vonAluminiumoxidkeramikist stark von Reinheit, Dichte, Korngröße und Sinterprozess abhängig. Die gängigen Sorten bei Raumtemperatur (25 °C) sind folgende:

  • 92% Aluminiumoxidkeramik: ca. 18 W/(m·K)

  • 95%/96% Aluminiumoxidkeramik: 24–28 W/(m·K)

  • 99%hochreine Aluminiumoxidkeramik: 30–35 W/(m·K)

  • Hochreine, dichte Keramik (≥99,9 %): bis zu 35 W/(m·K)

Dieser Wert ist wesentlich höher als der von gewöhnlichen Epoxidsubstraten (ca. 0,3 W/(m·K)), während gleichzeitig eine ausgezeichnete elektrische Isolation erhalten bleibt. Daher ist es das Material der Wahl für Hochleistungsbauelemente, Keramiksubstrate, Wärmeleitpads und Halbleiterbauteile.


II. Drei maßgebliche Prüfverfahren zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit (gemäß nationalen Normen)


In der Branche werden üblicherweise stationäre und transiente Prüfverfahren eingesetzt. Die Prüfverfahren sind standardisiert und liefern rückführbare Daten, die den Anforderungen der Werksinspektion und der Zertifizierung durch Dritte entsprechen.


1. Laserblitzverfahren (Gängiges Hochpräzisionsverfahren)

  • Standardreferenzen: GB/T 22588, GB/T 39862-2021

  • Geeignete Proben: Keramiken mit hoher Wärmeleitfähigkeit, dünne Bleche, Substrate

  • Merkmale: Berührungslos, schnelle Prüfung, hohe Präzision, breiter Temperaturbereich

  • Prinzip: Die Vorderseite der Probe wird mittels eines Laserpulses erhitzt, und der Temperaturanstieg auf der Rückseite wird mittels Infrarotspektroskopie erfasst. Daraus wird die Temperaturleitfähigkeit berechnet und in Kombination mit Dichte und spezifischer Wärmekapazität die Wärmeleitfähigkeit ermittelt.


2. Heißdrahtverfahren

  • Standardreferenzen: GB/T 5990-2021

  • Anwendbare Proben: Massenkeramik, feuerfeste Keramik

  • Merkmale: Ausgereifte Ausrüstung, schnelle Testverfahren, geeignet für die Chargenstichprobenprüfung


3. Stationäres Wärmestrommessverfahren / Verfahren mit geschützter Heizplatte

  • Standardreferenzen: GB/T 10295

  • Anwendbare Proben: Werkstoffe mit mittlerer und niedriger Wärmeleitfähigkeit, dicke Platten, isolierende Bauteile

  • Merkmale: Stabile Daten, gute Wiederholbarkeit, traditionelle Referenzmethode


III. Industrieller Wert und Anwendungsorientierung


Eine präzise Steuerung der Wärmeleitfähigkeit kann Folgendes deutlich verbessern:

  • Wärmeableitungseffizienz von Leistungsmodulen, 5G-Basisstationen und LEDs

  • Thermische Stabilität von neuen Energiebatterien und elektrischen Antriebssystemen

  • Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Halbleiterresonatoren und Keramiksubstraten


Durch die Verbesserung der Reinheit, des Verdichtungssinterns und der Kornoptimierung können Unternehmen die Wärmeleitfähigkeit stabil im Zielbereich steuern und so die Modernisierung der High-End-Fertigung unterstützen.


Alumina Ceramics