Ein inländisches Forschungs- und Entwicklungslabor für neue Energiematerialien führt hauptsächlich Hochtemperatur-Sinter- und Modifizierungsexperimente an Mehrkomponenten-Elektrodenmaterialien für Lithiumbatterien durch. Kernstück der Anlage ist ein 1450 °C heißer Röhrenofen. Dessen Kernkomponenten – Ofenkörper, Temperaturschutzrohre und Auskleidungsrohre im Ofenraum – sind über lange Zeiträume extremen Betriebsbedingungen wie hoher Temperatur, Sauerstoffanreicherung und Korrosion durch Lithiumsalzstaub ausgesetzt.
Zu Beginn des Projekts verwendete das Labor 95Aluminiumoxid-KeramikrohreAls zentrale Zubehörrohre für den Versuchsofen wurden zunächst 99%iges Aluminium verwendet. Im Verlauf der Langzeit-Hochfrequenzexperimente traten jedoch zahlreiche Probleme auf, die die Genauigkeit der Experimente, die Sicherheit und die Lebensdauer der Anlage erheblich beeinträchtigten. Um die stabile Durchführung der Forschungs- und Entwicklungsversuche zu gewährleisten, ist daher ein dringender Austausch der Zubehörrohre erforderlich. Nach vergleichenden Materialtests und der Überprüfung der Betriebsbedingungen wählte das Labor schließlich 99%iges Aluminium aus.Aluminiumoxid-Keramikrohreum herkömmliche Rohre zu ersetzen und sich vollständig an die experimentellen Bedingungen des Hochtemperatur-Sinterns anzupassen.
99%hochreine AluminiumoxidkeramikDas durch Hochtemperatursintern hergestellte Material weist eine Langzeit-Temperaturbeständigkeit über 1700 °C, Säure- und Laugenbeständigkeit, Hochtemperatur-Salzsprühkorrosionsbeständigkeit, ausgezeichnete Isolationsfähigkeit und keine Metallionenausfällung auf und eignet sich daher voll und ganz für die experimentelle Umgebung des Hochtemperatursinterns von positiven Elektrodenmaterialien.


