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Drei Hauptfaktoren für die Beschädigung von Aluminiumoxid-Keramikteilen

2021-07-14


  • Mechanische Spannungsschäden: die häufigste direkte Ursache für Versagen

Während der Installations- und Inbetriebnahmephase der Geräte führen ungleichmäßige Anzugsmomente der Schrauben durch die Bediener, Kollisionen beim Handling und der Montage sowie ungleichmäßige Belastungen der Verbindungsflächen der Komponenten zu vorübergehenden Überlastspannungen, die direkt zu Absplitterungen und Rissen an den Keramikteilen führen.

Im Langzeitbetrieb führen hochfrequente Geräteschwingungen sowie kontinuierliche Erosion und Reibung durch die Materialien zu zyklischen Wechselspannungen der Keramikteile, was allmählich zu Oberflächenabrieb und Abplatzungen der Oberflächenschicht und schließlich mit der Zeit zu strukturellen Schäden führt.

Darüber hinaus erhöhen eine unzweckmäßige Produktgestaltung, unpassivierte Kanten und Ecken von Bauteilen sowie Spannungskonzentrationen in Gerätestrukturen das Risiko mechanischer Beschädigungen erheblich. Dies sind wesentliche, vom Menschen verursachte Faktoren, die zu vorzeitigem Ausfall von Präzisionskeramikbauteilen führen.


  • Wechselseitiges Versagen durch thermischen Schock: Kernschädigungsproblem unter Hochtemperaturbedingungen

Häufige Temperaturschwankungen verursachen wiederholte Ausdehnung und Zusammenziehung der inneren Kornstruktur von Keramiken, wodurch sich anfängliche Mikrorisse kontinuierlich ausdehnen und ausbreiten können und allmählich durchgehende Risse bilden, die schließlich zum Riss- und Bruchversagen der Bauteile führen.

Industrielle Testdaten zeigen, dass sich die Lebensdauer herkömmlicher Aluminiumoxid-Keramikbauteile um mehr als 40 % verringert, wenn die Betriebstemperaturdifferenz 150 °C bei häufigen Temperaturzyklen überschreitet.

Unsachgemäße Start-Stopp-Verfahren bei Geräten, abruptes Abschalten und Abkühlen von Hochtemperaturmaschinen, ungleichmäßige lokale Erwärmung und andere betriebliche Probleme verschlimmern unterdessen die Schäden durch Thermoschocks und sind somit die Hauptauslöser für Gerätefehlfunktionen unter Hochtemperatur-Arbeitsbedingungen.


  • Chemische Medienerosion: Versteckte chronische Versagensursache

Verschiedene korrosive Medien können langsam in die mikroporöse Struktur der Keramikoberfläche eindringen und schwache chemische Reaktionen mit dem Aluminiumoxidsubstrat auslösen. Diese Reaktionen erodieren allmählich die Korngrenzen und lockern die Oberflächenschicht, was zu Oberflächenpulverisierung, Abplatzungen und einem starken Abfall der mechanischen Festigkeit der Bauteile führt.

Nach längerer Korrosion weisen die Keramikteile eine umfassende Verschlechterung ihrer Schlagfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit auf. Selbst ohne erkennbare äußere Krafteinwirkung oder Temperaturunterschiede können spontane Risse und Brüche auftreten, was die Lebensdauer der Teile drastisch verkürzt und versteckte Sicherheitsrisiken für die Anlagen birgt.


 Alumina Ceramic